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Aktuelles

Benedikt XVI. beklagt eine "Verdunkelung" Gottes in der Liturgie

 Vatikan

Der ehemalige Papst Benedikt XVI. hat eine „Verdunkelung“ Gottes in der Liturgie beklagt.
Darin liege die eigentliche Ursache für die Krise der Kirche, schreibt der 90-Jährige in
einem Vorwort der russischen Ausgabe seiner Werke zur Liturgie. 
In einem weitverbreiteten
Missverständnis der Liturgiereform habe man die Unterweisung
sowie die eigene Aktivität
und Kreativität in den Mittelpunkt des Gottesdienstes gerückt.

Wenn aber der Vorrang Gottes nicht mehr in der Liturgie und im Leben deutlich werde, sei

die Kirche in Gefahr, so Benedikt XVI., der bis 2013 Oberhaupt der Katholiken war.
(Quelle: KNA)

US-Repräsentantenhaus für Abtreibungsverbot ab 20.Woche

 Vereinigte Staaten 

Das US-Repräsentantenhaus hat mehrheitlich für ein Abtreibungsverbot ab der 20.
Schwangerschaftswoche gestimmt. 237 Abgeordnete votierten dafür, 189 dagegen.
Das republikanische Vorhaben droht aber erneut im Senat zu scheitern, da die
Mehrheit für die Republikaner dort nicht so groß ist.
Das sogenannte Schutzgesetz für schmerzfähige ungeborene Kinder verbietet
Abtreibungen ab der 20. Schwangerschaftswoche, es drohen Geld- oder Gefängnis-
strafen.
Ausnahmen gelten bei Vergewaltigungen, Inzest und bei akuter Lebensgefahr für
die Mutter.
(Quelle: Radio Vatikan)

Neuer Vorstoß für den "Pilgerweg der Heiligen Familie"

 Ägypten 

Ein erneuter Vorstoß für den „Pilgerweg der Heiligen Familie“ in Ägypten hat am Mittwoch
den Vatikan erreicht.
Der ägyptische Tourismusminister sprach darüber am Rand der Generalaudienz mit Papst
Franziskus. Ägypten erhofft sich durch die Eröffnung des Pilgerweges bis zu eine Million
Pilger,
vor allem in der Weihnachtszeit.

Die Idee eines solchen Pilgerweges ist nicht neu. Schon seit 20 Jahren wird darüber nach-
gedacht, zuletzt gab es konkretere Vorstöße 2014 und im vergangenen Herbst.
Infolge der gesellschaftlichen Entwicklungen in Ägypten und den angrenzenden Gebieten
hat der Tourismus dort zuletzt drastische Einbußen verzeichnet.
(Quelle: fides/Radio Vatikan)